“Regularien im Wandel – Was ändert sich in der Bauwirtschaft?”

Wir waren am 10. November 2023 wieder in Berlin bei der jährlichen DVP-Tagung dabei – die Jahrestagung des Deutschen Verbands für Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft. Das Leitthema dieses Mal: “Regularien im Wandel – Was ändert sich in der Bauwirtschaft?”

Vielseitiges Programm mit starken Speakern

Getreu des Mottos gab es viele Vorträge von Branchenexpert*innen zu den Veränderungen in der Baubranche. Nicht nur über das AHO-Heft Nr. 9 oder die HOAI wurde gesprochen, sondern auch über Auftragswertberechnungen, Bauen im Bestand oder Risikomanagement bei Großprojekten. Natürlich hatten wir neben den Vorträgen auch viel Zeit für Netzwerken und weiteren Austausch.

Was haben wir mitgenommen?

Besonders deutlich zog sich durch die zahlreichen Gespräche, wie wichtig die Leistungsphase 0, also die Projektvorbereitung ist. Das gilt sowohl für die Projektsteuerung als auch für Generalplaner und bestätigt erneut unsere Philosophie:

Projektsteuerung und Planung müssen nicht immer getrennt voneinander beauftragt werden.

Speziell in der Projektvorbereitung liegen die Vorteile auf der Hand. Jeder möchte seine Projektziele bestmöglich definieren und als Ergebnis nicht nur alles zu Terminen und Kosten wissen, sondern auch welche Projektrisiken lauern und welche Projektstrukturen gewählt werden können – speziell für öffentliche Auftraggeber eine wichtige Entscheidung um Verfahren rechtssicher durchführen zu können.

Einen solchen ganzheitlichen Ansatz ermöglichen wir von Angeler Architektur & Projektmanagement mit unserem interdisziplinären Wissen von der Verfahrensbetreuung über die Bedarfs- und Generalplanung bis zum Projektmanagement.

Auf die Bewertung von Gebäuden und Grundstücken spezialisiert

Preise auf dem Immobilienmarkt entwickeln sich in viele Richtungen. Daher ist es umso wichtiger, Gebäude und Grundstücke fachgerecht zu bewerten und Gutachten bis ins Detail verstehen zu können. Um hier noch besser beraten zu können, hat unsere Kollegin Valerie Schlegel-Seel den IHK Lehrgang zur Wertermittlung erfolgreich abgeschlossen.

Im praxisorientierten Lehrgang hat sie ihr Wissen weiter vertieft. Dazu zählt, Werte zu etwa Boden, Ertrag und Sachwert in Bestandsimmobilien wie auch neuen Projekten zu erkennen und verschiedene Bewertungsmethoden sowie die Immobilienwertermittlungsverordnung (kurz: ImmoWertV) anzuwenden. Mit den neuen Kenntnissen kann sie Kunden noch fachgerechter über ein Baugrundstück oder Gebäude informieren sowie Gutachten bewerten.

“Der Lehrgang war wirklich spannend und sehr auf die Praxis ausgelegt. Nicht nur online, sondern auch mit einer Prüfung in Präsenz wurde das Gelernte angewendet und getestet. Jetzt kann ich die Wünsche unserer Kundinnen und Kunden nach Wertermittlung und auch Gutachtenbewertung noch besser erfüllen.” – Valerie Schlegel-Seel

Ganzheitlich in allen Bereichen

Unser Büro geht damit noch einen Schritt weiter, um sich ganzheitlich aufzustellen und umfassend beraten zu können. Wir sind nicht nur in der Lage, über Objekte zu informieren, sondern erkennen Chancen, aber auch Schwachstellen schon früh im Prozess.

Was tut sich in der Bau- und Immobilienwirtschaft?

Auch 2022 war unser Büro wieder bei der DVP-Tagung in Berlin dabei. Der DVP, Deutscher Verband für Projektmanagement in der Bau- und Immobilienwirtschaft e. V., organisiert dieses Netzwerktreffen ebenso wie den Kongress einmal im Jahr, um sich über alle aktuellen Themen in der Bau- und Immobilienwirtschaft auszutauschen. Als Mitglieder im DVP schätzen wir den fachlichen Austausch ebenso wie das lockere Zusammenkommen mit allen sehr.

Viel Weiterbildung, aber auch Platz für persönlichen Austausch

Die Tagung startete bereits am Vorabend mit einem gemütlichen Zusammenkommen im Wasserwerk in Berlin, sodass sich alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer perfekt auf den nächsten Tag einstimmen konnten.

Der Tagungstag am 11. November im DBB Forum war dann wieder prall gefüllt mit hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen. Auch dieses Jahr gab es spannende Themen rund um das ganzheitliche Immobilien- und Infrastrukturmanagement mit Projektentwicklung und Projektmanagement. Von nachhaltigem und klimaneutralem Bauprojektmanagement bis hin zum Fachkräftemangel und der GEN Z wurden viele wichtige Themen für unsere Branche abgedeckt.

Unser Fazit: Die Fahrt nach Berlin lohnt sich immer wieder, sowohl für die Tagung als auch für den Kongress des DVP. Wir konnten viele gute Impulse für unsere Arbeit mitnehmen.

Mehr Infos zur Tagung: ​​dvpev.de/veranstaltungen/dvp-tagung/

Fortbildung und Freizeit in einem

Was könnte an einem erfolgreichen Betriebsausflug für unser Büro auf der Agenda stehen? Spaß auf jeden Fall. Aber warum nicht auch Weiterbilden? Zum Beispiel indem wir unsere Fahrt mit einem Besuch bei einem Generalunternehmer verbinden, bei dem wir uns die ganzheitlichen Prozesse einmal anschauen und das eine oder andere für uns mitnehmen können.

Besuch des Generalunternehmers

Es ging also am 09. September 2022 ins schöne Münsterland, genau genommen zum Generalunternehmer Tenbrink in Stadtlohn. Die Geschäftsführung mit Herrn Wessels, Frau Tenbrink und Herrn Peters hat uns dort empfangen und uns das Unternehmen und seine Prozesse vorgestellt. Wir haben dabei genau zugehört und uns Inspirationen geholt.

Denn ähnlich wie wir versteht sich das Unternehmen Tenbrink als Generalist, um komplexe Bauvorhaben auf höchstem Niveau zu meistern. Für uns war daher besonders spannend, wie auch andere Unternehmen ihre Prozesse optimieren, um sich mit reibungslosen Abläufen an feste Zeitpläne und Budgets halten zu können.

Qualitätsarbeit in eigener Schreinerei

In einer eigenen Schreinerei wurden uns die internen Abläufe und Arbeitsweisen erläutert. Besonders spannend: In der Produktion wird schon agil gearbeitet und die Umstellung des restlichen Unternehmens auf agile Arbeitsweisen soll nach und nach erfolgen. So wird nicht nur große Flexibilität sichergestellt, sondern auch, dass Möbelstücke für Rahmenvertragspartner in nur fünf 5 Tagen hergestellt werden können.

Architekturführung in Münster

In Stadtlohn sollte unser Ausflug aber nicht enden. Also ging es zum Abendessen und zur Übernachtung weiter in die Universitätsstadt Münster, die neben ihrer Altstadt noch einiges mehr an Architektur zu bieten hat. Eine Architekturführung am 10.09. hat unser Wochenende deswegen abgerundet.

Alles in allem ein gelungener Ausflug, bei dem wir viel gelernt haben und die Zeit auch genießen konnten.

Danke für einen tollen Abend!

Am Freitag, den 02. September 2022, war es endlich soweit: Wir haben mit unseren Freunden, Kunden und Partnern gefeiert. Zu unserer Bürofeier sind wir in unseren frisch renovierten Räumlichkeiten im Kölner Zentrum zusammenkommen und haben gemeinsam auf Vergangenes und auch auf die Zukunft angestoßen.

Eine Ära geht zu Ende

Die ganze Feier stand dabei unter dem Motto: “Jedes Ende ist auch ein neuer Anfang.” Gemeinsam mit Rolf Vollmer haben wir noch einmal auf die erfolgreichen Jahre der 2018 zu Ende gegangenen Partnerschaft Vollmer|Angeler und auch seine früheren Errungenschaften geblickt. Das Fundament für unser heutiges Büro hat Rolf Vollmer schließlich schon 1989 mit dem Büro für Planung und Projektsteuerung, BPP Vollmer, gelegt.

Heute an morgen denken

Aber es ging nicht nur um Abschied, sondern auch um neue Beginne. Denn mit unseren assoziierten Partnerinnen Annika Hermes und Sonia Butz blicken wir stolz in die Zukunft: in Köln und bald auch am neuen Standort in Wien. Wir setzen auf zwei starke Teams, die für neue Anforderungen und die Digitalisierung bereit sind.

Ein gelungener Abend

So haben wir gemeinsam auf Erfolge, lustige Anekdoten und die Vision für die Zukunft angestoßen und den Abend bei leckerem Essen ausklingen lassen. Für unser Wohl hat dabei Kappes Catering gesorgt. Seinem Claim “Erlebnisgastronomie der Extraklasse” mit Finger Food und Live Cooking wurde das Team durch und durch gerecht. 😉

Wir sagen Danke!

Uns bleibt nun ein wunderschöner Abend in Erinnerung. Danke, dass Sie dabei waren und auch danke, dass Sie diese Erlebnisse schon so lange mit uns teilen. Auf dass es noch viele mehr werden!

Investition in uns selbst!

Letzte Woche war es mal wieder so weit: Eine interne Schulung stand auf der Agenda. Dieses Mal haben wir uns die Software Archicad vorgenommen. Aber Archicad kennen wir doch alle schon? Warum dann darin schulen?

Ja genau: Auch wenn wir in unserem Büro schon immer mit der CAD-Lösung Archicad arbeiten, also digital zeichnen und modellieren, heißt das nicht, dass wir bei diesem Tool nichts mehr dazulernen können. Es kommen schließlich regelmäßig neue Versionen heraus. Auch Software muss mitwachsen und sich neuen Anforderungen anpassen.

Und was für Software gilt, gilt für unser Team umso mehr. Also hieß es bei uns im Büro: Workshop Time! Unser CAD-Spezialist Benjamin Pallmann hat sich vorher mit allen Neuerungen auseinandergesetzt und uns dann durch die Schulung geführt. Das Ergebnis: Jetzt arbeiten wir noch besser im Team und mit der Software zusammen.

Weiterbildung aktiv integrieren

Solche internen Schulungen sind regelmäßiger Bestandteil in unserem Büro. Um für die Zukunft gewappnet zu sein, müssen wir uns mit neuen Methoden, neuer Software oder auch neuen Denkweisen regelmäßig auseinandersetzen. Nur so stellen wir sicher, nicht stehen zu bleiben und stets die besten Verfahren in unsere Arbeit integrieren zu können – für mehr Qualität und Effizienz in unseren Projekten.

Warum uns Weiterbildung so wichtig ist:

  • Neue Kompetenzen erlernen
  • Know-how im Unternehmen erhöhen
  • Schneller und effizienter arbeiten
  • Für die Zukunft gewappnet sein
  • Innovationen vorantreiben
  • Qualität sicherstellen

Angeler APM bereitet sich auf Wien vor

Unser Büro zieht es für einen zweiten Standort nach Österreich, genauer gesagt nach Wien. Denn mit dieser Stadt verbinden wir so einiges. Nicht nur, dass unser Geschäftsführer Christofer Angeler aus Österreich ist und sein Architekturstudium an der Technischen Universität in Wien abgeschlossen hat. Auch wichtige Projekte wurden dort erfolgreich realisiert: von der Österreichischen Postsparkasse bis hin zum Millennium Tower. Mit einem zweiten Standort in Wien können wir unseren Kunden und Kundinnen nun einen noch besseren Service bieten und Projekte auch in Zukunft weiter ganzheitlich angehen.

Zuerst in die Ziviltechnikerkammer

Doch bevor unser Büro in Wien tätig werden darf, stand die Ziviltechnikervereidigung von Christofer Angeler an. Wer als Ziviltechniker vereidigt wird, leistet einen Schwur, alle gültigen Gesetze und Vorschriften sowie Standesregeln einzuhalten und den Beruf gewissenhaft auszuüben. Christofer Angeler kann so in Österreich unabhängig tätig werden, planen, beraten und prüfen, um eine höchste Planungs- und Prüfsicherheit zu garantieren und Qualität zu sichern.

Der Ziviltechniker ist in Österreich die gesetzliche Bezeichnung für Mitglieder der Ziviltechnikerkammer. Nur Ziviltechniker*innen haben die Befugnis, unabhängig auf ingenieur- oder naturwissenschaftlichen Fachgebieten tätig zu werden. Dabei gibt es unter den Ziviltechnikern Architekt*innen und Ingenieurkonsulent*innen – und damit verschiedene Schwerpunkte.

Erfolgreich vereidigt

Im Juli 2022 war es also soweit: Christofer Angeler “schwörte” und wurde erfolgreich als Ziviltechniker in Wien vereidigt. Nun darf er auch das Siegel mit dem Bundeswappen der Republik Österreich tragen – als äußeres Zeichen für die Befugnis. Die Weichen für unser Büro in Wien sind damit gestellt.

Christofer Angeler:

“Der staatlich vereidigte Ziviltechniker ist wirklich etwas Besonderes und den gibt es so auch nur in Österreich. Durch diesen Berufsstand sichern wir höchste Unabhängigkeit und damit außerordentliche Prüf- und Planungssicherheit.

Durch meine Kammerzugehörigkeit hier in NRW ist es zwar auch möglich, mit unserem in Köln etablierten Architektur- & Projektmanagementbüro in Österreich wieder Fuß zu fassen, wie auch schon vor Corona. Doch haben wir entschieden, uns in Österreich genauso ganzheitlich aufzustellen wie wir uns hier in NRW etabliert haben, um Projekte direkt vor Ort und mit einer eigenen Gesellschaft betreuen zu können.

Der erste Schritt dazu ist nun mit der Vereidigung und Mitgliedschaft in der Österreichischen Ziviltechnikerkammer getan. Damit können wir jetzt die weiteren Etappen starten – Gesellschaftsgründung, Bürosuche und natürlich die Zusammenstellung eines motivierten Teams. Eine Herausforderung, auf die wir uns alle freuen.“

Herzlichen Glückwunsch!

Der 1. April ist im Büro Angeler APM ein besonderer Tag. Genau vor zehn Jahren, im April 2012, haben wir die Partnerschaft Vollmer | Angeler Architekten, Projektmanagement gegründet. Und genau am 01. April 2022 sind wir auch in die nächste Phase unserer Zusammenarbeit und Ausrichtung in die Zukunft gestartet: mit der nächsten Generation bei Angeler APM.

Das bedeutet:

Unsere Kolleginnen Annika Hermes und Sonia Butz, beide bereits seit 8 Jahren fester Bestandteil unseres Teams, sind nun offiziell assoziierte Partnerinnen bei Angeler APM.

Durch ihre Kompetenz und ihr Engagement haben sie maßgeblich dazu beigetragen, dass wir heute hier angekommen sind: erfolgreich sowie mit zufriedenen Auftraggebern und spannenden Projekten. Sie werden die strategische Ausrichtung in Zukunft noch enger begleiten.

Indem wir jetzt schon den Nachwuchs integrieren, stellen wir die Weichen für diese dynamische Zukunft und blicken stets über den Tellerrand. So schaffen wir die besten Voraussetzungen, gemeinsam weiter wachsen zu können.

In Real Estate Management + Construction Project Management

“Endlich fertig mit der Masterarbeit!”– Das hat sich unsere Kollegin Sonia Butz gedacht, nachdem sie im berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Real Estate Management + Construction Project Management an der Bergischen Universität Wuppertal ihre schriftliche Arbeit eingereicht hat. Hinter ihr liegt eine aufregende, arbeitsintensive aber natürlich auch stressige Zeit. Das Thema: “Die Projektsteuerung in der Generalplanung Plus: Konfliktanalyse und Ableitung eines konfliktreduzierten Leistungsbildes” – mit vielen Learnings für unser Projektgeschäft.

Aber wir starten von vorn. Denn alles beginnt im April 2020, als Sonia mit ca. 25 weiteren Studierenden den sehr familiär erscheinenden Studiengang in Wuppertal begonnen hat. Das Schöne in Wuppertal: Alle Sparten der Baubranche kommen zusammen an einen Tisch und bereichern das Lernen durch unterschiedliche Schwerpunkte und Hintergründe. Zu den Studierenden gehören neben Architekten und Architektinnen auch Projektentwickler, Ökonominnen, Juristen und Banker.

Digitaler Austausch

Natürlich hat auch die Pandemie ihre Spuren hinterlassen. Denn zum ersten Mal startete der Studiengang online. Insgesamt wurden bis zu 90 % aller Vorlesungen, Kurse und Diskussionen digital abgehalten. Alle Kommilitonen konnten sich deswegen auch erstmal nur per Video-Call kennenlernen und den Austausch digital organisieren. Gut, dass es heute so viele Tools und Möglichkeiten gibt.

Denn der Austausch ist in Wuppertal wichtig. Auf der einen Seite gibt es neben den Klausuren jedes Semester eine Fallstudie, die in kleinen Teams zusammen bearbeitet wird. Und auf der anderen Seite profitieren alle Studenten gemeinsam von den unterschiedlichen Schwerpunkten eines jeden einzelnen. Durch die Zusammenarbeit entsteht immer wieder ein Geben und Nehmen: Erfahrungen und Sichtweisen können für alle Beteiligten gewinnbringend ausgetauscht werden.

Das Beste zum Schluss: Auslandserfahrungen

Corona hat auch den Studienablauf etwas durcheinander gebracht. Für gewöhnlich kennzeichnet die Masterarbeit den Abschluss eines Studiengangs. Für unsere Kollegin Sonia ist es aber noch nicht ganz so weit. Denn es kommt noch etwas, das auch nicht ohne ist – im besten Sinne: Es geht für zwei intensive Wochen (2 komplette Module werden bearbeitet) ins Ausland. Zuerst stehen vier Tage Groningen auf dem Programm und anschließend geht es nach Abu Dhabi und Dubai (10 Tage). Wenn also Corona-bedingt alles wie geplant stattfinden kann, könnte es sogar zur Expo gehen. Wir drücken die Daumen!

Fördern und gemeinsam wachsen

Übrigens ist Sonia mit dem berufsbegleitenden Weiterbildungsstudiengang Real Estate Management + Construction Project Management an der Bergischen Universität Wuppertal in Christofer Angelers Fußstapfen getreten. Denn unser Geschäftsführer hat bereits 2012 den gleichen Studiengang abgeschlossen – und kann ihn aus Erfahrung nur empfehlen.

Auch deswegen, aber vor allem weil Weiterbildung unserem Büro am Herzen liegt, war Sonia nicht auf sich alleine gestellt. Sie wurde aktiv vom Büro Angeler unterstützt: zeitlich wie auch finanziell. Eine solche Förderung darf jeder bei uns im Team in Anspruch nehmen – auch für andere Studiengänge oder Weiterbildungsmaßnahmen. Gemeinsam formen wir Ziele und Wünsche und setzen diese auch in die Tat um. So kann unser ganzes Team wachsen und ist für neue Herausforderungen bestens gewappnet.

Wie geht es in Düsseldorf weiter?

Ganze fünf Hektar sollen an der Blanckertzstraße und nördlich der Bergischen Landstraße in Düsseldorf Ludenberg neu gestaltet und bebaut werden, um ein ganz neues Quartier zu entwickeln. Dazu hatten die drei Eigentümer, BPD Immobilienentwicklung GmbH, die Landeshauptstadt Düsseldorf, und die Städt. Wohnungsgesellschaft Düsseldorf MBH & CO. KG (SWD), einen zweistufigen und kooperativen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelobt, bei dem unser Büro Verfahrensbetreuer war.

Nun steht nach der 2. Preisgerichtssitzung im Dezember 2021 ein Sieger unter den teilnehmenden Planungsbüros fest: Das Düsseldorfer Büro konrath und wennemar architekten ingenieure konnte sich gemeinsam mit Carla Lo Landschaftsarchitektur aus Wien durchsetzen. Der Weg hierher war lang und produktiv. Denn eine Entscheidung fiel erst nach insgesamt drei digitalen Öffentlichkeitsbeteiligungen, in denen Bürgerinnen und Bürger das Projekt und die Entwürfe diskutieren und Ideen einbringen konnten, sowie den zwei Preisgerichtssitzungen durch eine Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern.

3. Beteiligung am Tag vor der Entscheidung

Zur Erinnerung: Nach der ersten Preisgerichtssitzung im August 2021 hatten es die Entwürfe von fünf Planungsteams in die letzte Runde geschafft:

  • ASTOC Architects and Planners, Köln
  • Mronz und Schaefer, Köln
  • konrath und wennemar architekten ingenieure, Düsseldorf
  • Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • LOWEG ARCHITEKTEN, Aachen

Bis zur zweiten Preisgerichtssitzung im Dezember konnten die Büros die Handlungsempfehlungen des ersten Preisgerichts sowie den Input der Öffentlichkeit in ihre Planungen mit einbeziehen und Anpassungen vornehmen.

Am Ende wurde es dann bei der 3. Öffentlichkeitsbeteiligung am 13.12.2021, einen Tag vor der Preisgerichtssitzung, noch mal richtig spannend. Aufgrund der Pandemie musste diese Beteiligung wieder digital stattfinden. Trotzdem konnten die überarbeiteten Entwürfe auch digital ausführlich vorgestellt und mit 156 Bürgerinnen und Bürgern ein letztes Mal diskutiert werden – über dreieinhalb Stunden lang. Auch die Bürgerinitiative Park Ludenberg und der Bürgerverein Bergisches Viertel konnten ihre Bedenken und Anregungen einbringen.

Sieger: konrath und wennemar architekten ingenieure

Schließlich konnte das Büro konrath und wennemar architekten ingenieure die Jury am meisten überzeugen. Im Konzept des Architekturbüros: eine klimaschonende Bauweise der Häuser, die eine Begrünung der Schrägdächer vorsieht, sowie viel Mobilität für Fußgänger und Radfahrer. Der Öffentlichkeit gefiel vor allem, dass ein großer Teil der Bäume erhalten bleiben soll. Insgesamt bietet der Entwurf einen dörflichen Charme. Hierzu trägt auch begrünter Dorfanger bei, also ein zentraler, grüner Platz, um den sich das Leben im neuen Viertel abspielen soll.

Was kommt als nächstes?

Mit Ende des Wettbewerbs ist noch nicht der Startschuss zur Umsetzung erfolgt. Nun beginnt eine umfassende Bearbeitungsphase zwischen den drei Eigentümern des Grundstücks sowie dem Sieger des Wettbewerbs, also zwischen der BPD, der SWD, dem Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Düsseldorf und dem Büro konrath und wennemar. Zu den nächsten Schritten zählt so zum Beispiel den Erhalt des Baumbestandes und die Umsetzbarkeit des Entwurfes zu prüfen bevor ein Bebauungsplanverfahren startet.

Bild: © konrath und wennemar architekten ingenieure, Düsseldorf / Foto: bpd GmbH

Danke an ein tolles Jahr 2021

Wie lässt sich ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr am besten abschließen? Mit einer Weihnachtsfeier natürlich, in der wir alle zusammen auf das Erreichte und Erlebte zurückschauen und dankbar sein können.

Gesagt, getan. Denn kurz vor unseren Betriebsferien zum Jahresende fand unsere gemeinsame Weihnachtsfeier statt. Das beste daran: Nach so langer Zeit im Home Office konnten wir alle Kollegen und Kolleginnen plus Partner und Partnerinnen wieder sehen – und zwar im nun fast fertigen, neuen Büro mit Möbeln teilweise frisch aus der Werkstatt. Auch unser Freund und ehemalige Büro-Partner Rolf Vollmer war dabei und hat noch ein paar Anekdoten zum Kölner Architekturpreis mitgebracht. Alle zusammen haben wir also die Räumlichkeiten erkundet und bei leckerem Fingerfood und netten Gesprächen den Abend gestartet.

Moderne trifft auf Tradition

Im Anschluss wurde es noch festlicher. Wir haben unsere Feier ins Hotel Stadtpalais in Köln verlegt, das früher übrigens einmal als Kaiser-Wilhelm Bad und bis 1996 als Deutz-Kalker Bad bekannt war. Hier warteten einige Leckereien im Restaurant KWB. Und zum Glück musste niemand am Ende lange nach Hause pendeln: Die Hotelübernachtung in dieser außergewöhnlichen Architektur haben wir uns nicht nehmen lassen.

Wir finden übrigens: Das Hotel und seine Architektur passen super zu unserem Büro. Moderne Baukunst und Tradition treffen aufeinander. So muss es sein!

Team Angeler

Wenn 2022 so weitergeht, wie wir das alte Jahr verabschiedet haben, gemeinsam und motiviert, dann kann es nur gut werden. Mit dem neuen Büro sowieso. 😉 Wir freuen uns auf jeden Fall auf neue spannende Projekte und Herausforderungen, denen wir als Team begegnen.

Zweite digitale Bürgerbeteiligung ab 31. August 2021

Was wird aus dem Grundstück an der Blanckertzstraße in Düsseldorf Ludenberg? Zur Erinnerung: Bei dem durch die BPD Immobilienentwicklung GmbH, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Städtischen Wohnungsbau-GmbH Düsseldorf (SWD), ausgelobten, zweistufigen und kooperativen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung konnten zu Beginn des Projektes alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bei der ersten Bürgerbeteiligung ihre Vorschläge in Kategorien wie Wohnkonzepte, Grün- und Freiraum oder Soziale Infrastruktur einbringen.

Seit dem 31. August 2021 steht die zweite digitale Bürgerbeteiligung an. Nach der Preisgerichtssitzung Ende August haben es fünf Entwürfe in die 2. Stufe geschafft, die sich nun erneut den Ideen und Kommentaren der Öffentlichkeit stellen müssen.

Vielseitige erste Preisgerichtssitzung

preisgericht
Bilder: BPD Immobilienentwicklung GmbH, park-ludenberg.de

Am 20.08.2021 fand die erste Preisgerichtssitzung in der Alten Schiedehalle im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Die 22 Preisrichter aus unterschiedlichen Bereichen wie der Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Politik und Immobilienentwicklung trafen sich, um die 12 Ausarbeitungen der Planungsbüros zu bewerten. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf:

  • Der Erhalt des Baumbestandes
  • Die Schaffung von Frei- und Grünflächen
  • Die verkehrliche Erschließungsidee
  • Die soziale Infrastruktur mit behutsamer Integration in die bestehenden Nachbarschaften

Nachdem unser Büro als Verfahrensbetreuer bei diesem Wettbewerb den Bericht der Vorprüfung zusammengefasst hatte, untersuchte ein Duo bestehend aus je einem Fachpreisrichter sowie einem Sachpreisrichter jeweils einen der 12 Entwürfe auf seine Qualität.

Am Ende, nach einer abschließenden, gemeinsamen Abstimmung, haben es dann diese fünf Planungsteams und ihre Entwürfe in die nächste Runde geschafft:

  • ASTOC Architects and Planners, Köln
  • Mronz und Schaefer, Köln
  • konrath und wennemar architekten ingenieure, Düsseldorf
  • Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • LOWEG ARCHITEKTEN, Aachen

Zweite Bürgerbeteiligung startet

Ab dem 31. August 2021 bis zum 20. September 2021 können nun wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Vorschläge sowie Ideen einbringen und den Planungsbüros mit auf den Weg geben. Denn bis zur nächsten Preisgerichtssitzung im Dezember haben die Planungsbüros Zeit, die Handlungsempfehlungen des Preisgerichtes sowie die Kommentare der Öffentlichkeit einzuarbeiten.

Wer sich nun bei der zweiten Beteiligungsphase einbringen möchte, kann dies digital, aber auch analog machen.

Online:

Auf der Website https://www.dialog-park-ludenberg.de/ finden sich alle Entwürfe samt kurzer Entwurfserläuterung und es kann einfach und direkt Feedback hinterlassen werden.

Analog:

Die finalen Entwürfe finden sich auch am Bauzaun auf dem Wettbewerbsgebiet an der Blanckertzstraße. Dort können sie angeschaut und beurteilt werden. Wer schriftlich Feedback hinterlassen möchte, kann dies einfach in den Briefkasten vor Ort werfen, oder postalisch an unsere Adresse senden:

Angeler APM
Cäcilienstraße 48
50667 Köln.

Weiterführende Informationen:
www.park-ludenberg.de

Preisverleihung im Live-Stream

Besondere Umstände, besondere Maßnahmen. Der Kölner Architekturpreis ließ sich zum Glück nicht durch Corona aufhalten. Ein wenig angepasst und verschoben werden musste er aber schon. Was es dieses Jahr so für Besonderheiten gab, und wie die Preisverleihung angekommen ist, darüber haben wir mit jemandem aus dem kap-Vorstand gesprochen:

Rolf Vollmer, kap Vorstand

Rolf Vollmer, Vorstandsmitglied und Schatzmeister im „Kölner Architekturpreis e.V.“ Im Interview erzählt er uns, wie das dieses Jahr so war.

Der Kölner Architekturpreis (kap) wurde 2021 zum 14. mal vergeben. Eigentlich sollten die Preisträger schon früher geehrt werden. Normalerweise findet die Preisverleihung alle drei bis fünf Jahre mit einer Präsenzveranstaltung statt. 2017, beim 13. kap, war noch nicht abzusehen, was 2020 bzw. dann 2021 auf die Beteiligten zukommt.

Der schon 51-jährige Kölner Architekturpreis ist einer der ältesten, deutschen Architekturpreise. Was war dieses Jahr anders?

Vollmer: Bis zuletzt hatten alle Beteiligten und auch die vier ausrichtenden Institutionen – der BDA Köln, der Kölnische Kunstverein, der Deutsche Werkbund NW und das Architektur Forum Rheinland – die Hoffnung, dass spätestens nach der erwarteten Rücknahme der Corona-Einschränkungen eine Ausstellung aller Arbeiten stattfinden kann. Das Datum wurde somit erst einmal in den März 2021 verschoben. Verabredungen und Verträge für die Preisverleihung und die Ausstellung mit der Katholischen Hochschulgemeinde/dem Erzbischöflichen Berufskolleg sowie dem Rautenstrauch-Joest-Museum wurden deshalb abgesagt. Da jedoch niemand abschätzen konnte wo, und vor allem, in welchem Rahmen eine solche Veranstaltung wieder stattfinden darf, wurde im Oktober 2020 beschlossen, die Preisverleihung im März ausschließlich online via Live-Stream zu durchzuführen. So konnten alle Interessierten das Geschehen am Bildschirm zuhause verfolgen.

Die Vorbereitungen waren damit sicherlich auch anders? Können Sie uns etwas zur Jurysitzung oder anderen Herausforderungen erzählen?

Vollmer: Die Jury bestand aus fünf Mitgliedern: aus der Kategorie „Architektur“ mit Donatella Fioretti aus Berlin, Anne Kaestle aus Zürich und Thomas Kröger aus Berlin, aus der Kategorie „Journalisten“ mit Laura Weißmüller aus München und aus der Kategorie „Person des öffentlichen Lebens“ mit dem Künstler Marcel Odenbach aus Köln. Zum Glück war es allen fünf Jurymitgliedern möglich, die Terminverschiebung mit ihren Kalendern zu koordinieren und bis auf Laura Weißmüller aus München, die aus Krankheitsgründen per Zoom der Preisgerichtssitzung zugeschaltet war, persönlich nach Köln zu kommen.

Die Sitzung fand im Veranstaltungssaal des Kölnischen Kunstvereins statt, mit täglichem Corona-Selbsttest und großem Sitzabstand der Jury- und Vorstandsmitglieder untereinander. Laura Weißmüller wurde dann aus München mit einem Laptop-Monitor digital zugeschaltet. Dazu gab es zwei Leinwände zur Beamer-Präsentation der eingereichten Projekte. Die Projekttafeln konnten somit, auch im Vergleich untereinander, ebenso ausführlich und gewissenhaft diskutiert werden wie bei einer realen Ausstellung. Die endgültige Auswahl der Auszeichnungen und Anerkennungen wurde am zweiten Sitzungstag anlässlich einer Bustour der Jury zu den Projekten der engeren Wahl getroffen. Auch die Größe des Busses wurde durch den erforderlichen Corona-unschädlichen Sitzabstand bestimmt. Also alle Juryabläufe neu, ungewohnt und aufregend – aber alles hat gut funktioniert, die Stimmung innerhalb der Jury- und Vorstandsmitglieder war blendend.

Also wurde aus gegebenen Möglichkeiten das Beste gemacht. Und auf digitale Unterstützung gesetzt. Wie war es nun, die Preisverleihung des Kölner Architekturpreises einmal als Live-Stream online zu verfolgen?

Vollmer: Auch das war natürlich ungewohnt und spannend, sowohl für uns Akteure als auch für die über 200 interessierten Besucher bzw. Zuschauerinnen und Zuhörer, Bauherren und Kolleginnen und Kollegen an den Bildschirmen. Interessant war, dass durch digitale Lösungen mittlerweile nahezu alles möglich ist. Mit der Unterstützung eines externen Dienstleisters haben wir es als Veranstalter ganz gut hinbekommen, dass die Zuschauer ein gutes Stück Kölner Stadtentwicklung erfahren – ganz digital. Schade war es aber natürlich auch – vor allem für die Preisträger. Die Atmosphäre ist eine andere, und natürlich ist es nicht ganz so würdig, wenn du es zu Hause vom Sofa verfolgen kannst – womöglich noch in Jogginghose.

Wurden alle Einsendungen live vorgestellt?

Vollmer: Nein, natürlich nicht alle. 66 eingereichte Arbeiten von 52 Architekturbüros wäre da etwas viel. Es gab aus allen Einsendungen 10 Preisträger beim diesjährigen Kölner Architekturpreis. Fünf Auszeichnungen und fünf Anerkennungen. Die prämierten Projekte wurden ausführlich präsentiert. Durch Fotos und die Kommentare und Stellungnahmen der Architekten und ihrer Bauherren sowie das Verlesen der Juryurteile konnten die Zuschauer gelungene Beispiele für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Gestaltern und Auftraggebern bekommen. Übrigens: Auf der Website www.koelnerarchitekturpreis.de kann sich jetzt jeder die Auszeichnungen inklusive Juryurteile sowie auch alle Einreichungen ansehen.

Warum braucht es trotz mancher Hindernisse und Unwägbarkeiten solche Formate?

Vollmer: Bei den ersten Kölner Architekturpreisen wurden lediglich einzelne herausragende Bauwerke geehrt. Heute wird der kap auch für städtebauliche Anlagen, Freianlagen und Interventionen im öffentlichen Raum in Köln und Umgebung verliehen. Das ist genau der richtige Weg, denn so wird Kölner Baukultur einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und bleibt nicht nur interessierten Fachleuten vorbehalten. Die Ausstellungen, die in der Regel alle drei Jahre in innerstädtischen Locations durchgeführt werden, haben gezeigt, dass eine Vielzahl interessierter Besucher keine Fachkollegen sind, sondern dass sie einfach aus Interesse am Stadtbild und an guter Architektur die Präsentation besuchen.

Einer der Träger des Kölner Architekturpreises ist das Architekturforum Rheinland, das Sie als Vorstandsmitglied des Vereins Kölner Architekturpreis e.V. vertreten. Dort steht ja auch im Vordergrund: “Vergangenheit kennen, Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten”. Wie nehmen Sie Einfluss auf das Verfahren? Kann der kap noch mehr Impulse in diese Richtung geben?

Vollmer: Zur Klarstellung: der kap-Vorstand organisiert das Verfahren, bestellt und begleitet die Jury, akquiriert und betreut die Sponsoren und verantwortet die inhaltliche und finanzielle Abwicklung der gesamten Maßnahme. Der Einfluss auf gestalterische und baukünstlerische Entwicklungen im architektonischen Diskurs sind somit beschränkt. Allerdings können die Jurymitglieder durch die Auswahl und Begründung der preiswürdigen Projekte sehr wohl die Diskussion, Betrachtung und Einschätzung der Beiträge auch in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte beeinflussen. So nahm bei der diesjährigen Jurysitzung die Diskussion zum Thema Sanierung, Erweiterung und Umnutzung bestehender Gebäude und Anlagen einen breiten Raum ein. Das zeigt nach meiner Auffassung, dass ein nachhaltiger Umgang mit dem Bestand auch einen Impuls in die Zukunft darstellen kann. Das stand bei den Vergaben der vergangenen Architekturpreise nicht so im Vordergrund.

Was haben Sie bei diesem 14. kap für sich mitgenommen? Was hat Ihnen gut gefallen?

Vollmer: Trotz aller Unsicherheit und Unwägbarkeit durch das Betreten von Neuland für eine solche Veranstaltung, hat mich das Abenteuer der Durchführung der Preisverleihung via Live-Stream am meisten begeistert. Sehr erfreulich fand ich die durchgehend hohe Qualität der diesjährigen Einreichungen. Ganz besonders dankbar bin ich unseren Sponsoren, die uns trotz Corona und den oft damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen auch diesmal, zum Teil wiederholt, finanziell unterstützt haben. Wie Sie wissen ist unser Verein gemeinnützig, ohne eigenes Budget und zur Durchführung der Maßnahme und aller damit zusammenhängender Kosten auf die Hilfe von Unterstützern und Förderern angewiesen. Dem Büro Angeler Architektur & Projektmanagement als einer unserer diesjährigen Hauptsponsoren möchte ich deshalb für Ihr erstmaliges und hoffentlich nicht letztmaliges Engagement besonders danken.

Was wünschen Sie sich vom nächsten Kölner Architekturpreis?

Vollmer: Trotz der guten Erfahrungen mit der Durchführung der Preisverleihung per Livestream und der digitalen Ausstellung auf unserer Website hoffe ich, dass Corona – zumindest für die analoge Durchführung des Kölner Architekturpreises – kein Thema mehr ist und man die Preisverleihung zusammen mit Kollegen, Bauherren, Sponsoren und Freunden bei einem Glas Wein begehen und danach in Ruhe durch die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten wandeln kann. Gegebenenfalls könnte eine digitale Unterstützung im Rahmen der Jurysitzung und Projektbeurteilung und vielleicht sogar bei der Preisverleihung durch parallelen Livestream hilfreich sein. Das muss jedoch der Vorstand des nächsten Kölner Architekturpreises entscheiden.

Vielen Dank für das Interview, Herr Vollmer!

Die erste Öffentlichkeitsbeteiligung hat begonnen

In Düsseldorf Ludenberg soll auf dem ehemaligen Gelände des Seniorenheims des Deutschen Roten Kreuzes auf der Blanckertzstraße ein neues, integratives Wohnquartier entstehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erhalten dabei ab jetzt die Möglichkeit der Beteiligung. So soll eine hohe Aufenthaltsqualität mit gleichzeitiger Integration in die gewachsene Umgebung geschaffen werden.

Ein derart spannendes Projekt kann nur gelingen, wenn alle am gleichen Strang ziehen, d.h. neues Planungsrecht schaffen, und Interessen der Investoren aber auch der Bürger und Bürgerinnen ausgewogen berücksichtigt werden. Die BPD Immobilienentwicklung GmbH hat daher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Städtischen Wohnungsbau-GmbH Düsseldorf (SWD) einen städtebaulichen, zweistufigen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelobt. Unser Büro übernimmt die Betreuung des gesamten Verfahrens, von der Aufstellung der Auslobung bis hin zur Organisation der Ausstellung der Arbeiten nach Abschluss.

Digital beteiligen

Über www.dialog-park-ludenberg.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger nun bis zum 12.04.2021 ihre Vorschläge zum „Park-Ludenberg“ in diesen Kategorien einbringen:

  • Wohnkonzepte
  • Grün- und Freiraum
  • Mobilität der Zukunft
  • Soziale Infrastruktur
  • Heimatliebe

Alle Ideen werden an die Wettbewerbsteilnehmer, zu Beginn 15 Planungsbüros, weitergeleitet. Diese können ihre Konzepte dann durch die eingebrachten Meinungen und Wünsche ergänzen.

Wie geht es weiter?

Nach der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung folgt ab August 2021 die erste Preisgerichtssitzung, in der die Konzepte der 15 Planungsbüros durch das Preisgericht, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Grundstückseigentümer, der Verwaltung sowie externen Fachplanern, bewertet werden. Maximal fünf Büros werden für die nächste Runde ausgewählt.

Diese sieht eine zweite Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Die Bürger erhalten erneut die Gelegenheit, die verbliebenen Entwürfe zu kommentieren. Mit einer dritten Öffentlichkeitsbeteiligung sollen im Dezember 2021 die finalen Entwürfe vorgestellt werden.

Besondere Maßnahmen in der Coronapandemie

Aufgrund der Pandemie wird die Öffentlichkeitsbeteiligung vor allem online und digital stattfinden. Die dazu eingerichtete Beteiligungsplattform www.dialog-park-ludenberg.de wird bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen und dient nicht nur der Beteiligung, sondern auch der Information.

Um aber jedem die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben, können sich Interessierte auch analog involvieren, anstatt die digitale Plattform zu nutzen – entweder per Einwurf in den Feedback-Kasten im Vorraum des Wohnhauses Blanckertzstraße 26, oder postalisch einfach an unsere Adresse:

Angeler APM
Cäcilienstraße 48
50667 Köln.

Weiterführende Informationen:
www.park-ludenberg.de

Erfolgreiches Projektmanagement

Unser erstes und bisher größtes Projekt mit der CBT wurde im Februar 2021 erfolgreich fertiggestellt. Der 4. Bauabschnitt wurde abgeschlossen und die Mieter konnten wieder einziehen.

Wenn ein Projekt nicht gut gesteuert wird, steigen Kosten schnell in die Höhe und Termine verschieben sich weit nach hinten. In dieser Situation befand sich die CBT, die Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, bei der Brandschutzsanierung samt WTG Ertüchtigung des WH 17 in Leverkusen, Upladin. Es wurde Zeit, die Reißleine zu ziehen und eine neues Team für die Projektsteuerung zu suchen. So kam die CBT auf Empfehlung zu Angeler APM (vormals Vollmer|Angeler Architekten, Projektmanagement).

In insgesamt vier Bauabschnitten ging es im gesamten Wohnhaus an die Brandschutzertüchtigung und Modernisierung. Wir haben bei diesem Projekt, das eine Gesamtfläche BGF von ca. 16.000 m² hatte, das Projektmanagement, also die Projektsteuerung und auch Projektleitung, übernommen.

Der Startschuss zum ersten Bauabschnitt erfolgte 2018, nachdem wir uns vorher schon umfassend mit der Planungs- und Kostenoptimierung auseinandergesetzt hatten. Nach den ersten beiden Bauabschnitten, die den Bereich “Wohnen mit Pflege” beinhalteten, schloss sich in den weiteren Abschnitten auch “Wohnen mit Service” an.

Glückliche Auftraggeber und Mieter

Dank Einsparungen und aufgedeckter Optimierungspotenziale konnte – trotz der explodierenden Kosten zum Zeitpunkt der Übernahme der Projektsteuerung Ende 2016 – das Projekt unter dem vereinbarten Budget fertiggestellt werden.

Auch das Terminziel konnte unterschritten werden. Der 1. BA lieferte wichtige Erkenntnisse, sodass wir durch aktive Steuerungsmaßnahmen die Ausführungszeit in den folgenden BA verringern konnten. Das stimmte nicht nur unser Büro und unseren Auftraggeber CBT, sondern auch die Mieter glücklich: Denn in allen vier Bauabschnitten wurden im jeweiligen Abschnitt die Bewohner ausgelagert und in anderen Bereichen untergebracht. Nach Fertigstellung konnten nun alle Mieter wieder einziehen.

“Bei (Vollmer und) Angeler haben wir direkt gemerkt: Die lassen beim Projekt nichts anbrennen. Das Büro hatte alle relevanten Facetten im Blick und hat uns als Bauherr viel Arbeit und Sorge abgenommen. Sie haben an alles gedacht und uns sogar Einsparpotenziale aufgezeigt.”

– Mario Rohner, Prokurist und Kaufmännischer Leiter der CBT

Auf eine gute Zusammenarbeit

Für uns war das WH 17 das erste und bisher größte Projekt mit der CBT. Wir konnten durch unsere Expertise in der Projektsteuerung, unsere Weitsicht sowie unsere partnerschaftliche Herangehensweise überzeugen. Das gegenseitige Vertrauen ist stetig gewachsen. So haben sich aus der guten Zusammenarbeit neue Projekt ergeben. Derzeit betreut Angeler APM fünf weitere Wohnhäuser der CBT:

Glückwunsch!

Unsere beiden Kolleginnen Sonia Kubel und Annika Hermes haben erfolgreich den Lehrgang „DVP-ZERT® Projektsteuerer in der Bau- und Immobilienwirtschaft“ absolviert.

Wir können mit Stolz verkünden, dass wir in unserem Team zwei frisch gebackene DVP-ZERT® Projektsteuerer haben. Als Absolventinnen des Lehrgangs können unsere Kolleginnen Sonia Kubel und Annika Hermes nun noch kompetenter an Projekten mitarbeiten und diese managen. Sie haben sich umfassend mit den Inhalten des AHO-Hefts Nr. 9, der HOAI, der DIN 276 und der VOB beschäftigt sowie alle wichtigen Schwerpunkte in den verschiedenen Rollen im Bau- und Projektmanagement behandelt. Außerdem mussten sie sich ausgiebig mit Kommunikations- und Verhandlungsstrategien auseinandersetzen und die gewonnenen Ausbildungsinhalte schlussendlich in einer Prüfung auch unter Beweis stellen.

Für unser Team bedeutet das vor allem viel mehr als nur zwei neue Titel. Denn bei Angeler APM investieren wir aktiv in die Zukunft. Zum einen wollen wir Entwicklungs- und Karriereperspektiven bieten. Jedes Teammitglied hat dazu selbst Einfluss darauf, in welche Richtung das gehen kann: Wo liegen die Interessen? Was sind individuelle Wünsche?

Und zum anderen wollen wir unser Team breit und für die Zukunft erfolgreich aufstellen. Durch unsere Weiterbildungen möchten wir unserem eigenen Qualitätsanspruch und Verantwortungsbewusstsein gerecht werden und so erfolgreiche Projekte und zufriedene Kunden erreichen. Mit gleich zwei DVP-ZERT® Projektsteuerern stellen wir das unter anderem beim Bau- und Projektmanagement sicher.

Das sagen Sonia und Annika:

„Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und Förderung durch unser Büro. Der Lehrgang war wirklich spannend und hilfreich. In kleinen Gruppen konnten die vermittelten Inhalte anhand konkreter Fallbeispiele direkt angewendet und diskutiert sowie in der weiteren Projektarbeit im Büro noch weiter vertieft werden.“

Mehr als ein Logo

Aus der Partnerschaft Vollmer | Angeler entspringt unser heutiges Büro Angeler Architektur & Projektmanagement. Mit der neuen Firmierung gibt es auch ein neues Erscheinungsbild. Warum sind wir diesen Schritt gegangen?

Auch wenn wir auf einem gemeinsamen und erfolgreichen Fundament mit 30 Jahren Erfahrung aufbauen, entwickeln wir uns stets weiter. Und das ist gut so. Denn nichts ist gefährlicher, als einfach stehen zu bleiben – auch in der Architektur. Nur durch Wachstum und stetige Weiterbildung können wir Herausforderungen von morgen frühzeitig erkennen.

Mit der Angeler Architektur & Projektmanagement GmbH können wir uns zukünftigen Veränderungen bestens stellen: Unser Team denkt heute schon an morgen. Deswegen platzieren wir uns selbstbewusst als Allrounder, denn wir glauben an den Architekten als Generalisten. Indem wir Leistungen bündeln können und mit Weitsicht handeln, führen wir Projekte nachhaltig zum Erfolg.

Bei dem Blick in die Zukunft haben sich unsere Werte natürlich nicht verändert. Wir arbeiten familiär und partnerschaftlich auf Augenhöhe, gehen professionell und ergebnisorientiert ans Werk und vor allem bleibt auch unsere Liebe für die Architektur bestehen.

Was aber nicht gleich bleibt, ist unser Erscheinungsbild. Denn auch hier müssen wir uns weiterentwickeln. Mit unserem neuen Logo und der Website wollen wir zeigen: Als ganzheitlich ausgerichtetes Planungs- und Projektmanagementbüro setzen wir auf Stabilität und Ausgewogenheit. Wir präsentieren uns klar, transparent und zielstrebig, denn dafür steht unser Büro und auch unsere Denkweise.

"Ich bin stolz auf unsere Entwicklung und unser Team. Mit Angeler APM sind wir auf neue Herausforderungen vorbereitet und können flexibel reagieren. Dabei ruhen wir uns nicht auf 30 Jahren Erfahrung aus, sondern wachsen ständig an unseren Aufgaben – fachlich wie auch persönlich. Wir sind hoch motiviert bei der Sache und geben mit unserem Wissen, Erfahrungen und unserem persönlichen Einsatz alles."

Christofer Angeler, Geschäftsführer Angeler APM

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