Zweite digitale Bürgerbeteiligung ab 31. August 2021

Was wird aus dem Grundstück an der Blanckertzstraße in Düsseldorf Ludenberg? Zur Erinnerung: Bei dem durch die BPD Immobilienentwicklung GmbH, gemeinsam mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Städtischen Wohnungsbau-GmbH Düsseldorf (SWD), ausgelobten, zweistufigen und kooperativen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung konnten zu Beginn des Projektes alle interessierten Bürgerinnen und Bürger bei der ersten Bürgerbeteiligung ihre Vorschläge in Kategorien wie Wohnkonzepte, Grün- und Freiraum oder Soziale Infrastruktur einbringen.

Seit dem 31. August 2021 steht die zweite digitale Bürgerbeteiligung an. Nach der Preisgerichtssitzung Ende August haben es fünf Entwürfe in die 2. Stufe geschafft, die sich nun erneut den Ideen und Kommentaren der Öffentlichkeit stellen müssen.

Vielseitige erste Preisgerichtssitzung

preisgericht
Bilder: BPD Immobilienentwicklung GmbH, park-ludenberg.de

Am 20.08.2021 fand die erste Preisgerichtssitzung in der Alten Schiedehalle im Areal Böhler in Düsseldorf statt. Die 22 Preisrichter aus unterschiedlichen Bereichen wie der Architektur, Stadtplanung, Landschaftsarchitektur, Politik und Immobilienentwicklung trafen sich, um die 12 Ausarbeitungen der Planungsbüros zu bewerten. Besonderes Augenmerk legten sie dabei auf:

  • Der Erhalt des Baumbestandes
  • Die Schaffung von Frei- und Grünflächen
  • Die verkehrliche Erschließungsidee
  • Die soziale Infrastruktur mit behutsamer Integration in die bestehenden Nachbarschaften

Nachdem unser Büro als Verfahrensbetreuer bei diesem Wettbewerb den Bericht der Vorprüfung zusammengefasst hatte, untersuchte ein Duo bestehend aus je einem Fachpreisrichter sowie einem Sachpreisrichter jeweils einen der 12 Entwürfe auf seine Qualität.

Am Ende, nach einer abschließenden, gemeinsamen Abstimmung, haben es dann diese fünf Planungsteams und ihre Entwürfe in die nächste Runde geschafft:

  • ASTOC Architects and Planners, Köln
  • Mronz und Schaefer, Köln
  • konrath und wennemar architekten ingenieure, Düsseldorf
  • Thomas Schüler Architekten und Stadtplaner, Düsseldorf
  • LOWEG ARCHITEKTEN, Aachen

Zweite Bürgerbeteiligung startet

Ab dem 31. August 2021 bis zum 20. September 2021 können nun wieder alle interessierten Bürgerinnen und Bürger Vorschläge sowie Ideen einbringen und den Planungsbüros mit auf den Weg geben. Denn bis zur nächsten Preisgerichtssitzung im Dezember haben die Planungsbüros Zeit, die Handlungsempfehlungen des Preisgerichtes sowie die Kommentare der Öffentlichkeit einzuarbeiten.

Wer sich nun bei der zweiten Beteiligungsphase einbringen möchte, kann dies digital, aber auch analog machen.

Online:

Auf der Website https://www.dialog-park-ludenberg.de/ finden sich alle Entwürfe samt kurzer Entwurfserläuterung und es kann einfach und direkt Feedback hinterlassen werden.

Analog:

Die finalen Entwürfe finden sich auch am Bauzaun auf dem Wettbewerbsgebiet an der Blanckertzstraße. Dort können sie angeschaut und beurteilt werden. Wer schriftlich Feedback hinterlassen möchte, kann dies einfach in den Briefkasten vor Ort werfen, oder postalisch an unsere Adresse senden:

Angeler APM
Cäcilienstraße 48
50667 Köln.

Weiterführende Informationen:
www.park-ludenberg.de

Preisverleihung im Live-Stream

Besondere Umstände, besondere Maßnahmen. Der Kölner Architekturpreis ließ sich zum Glück nicht durch Corona aufhalten. Ein wenig angepasst und verschoben werden musste er aber schon. Was es dieses Jahr so für Besonderheiten gab, und wie die Preisverleihung angekommen ist, darüber haben wir mit jemandem aus dem kap-Vorstand gesprochen:

Rolf Vollmer, kap Vorstand

Rolf Vollmer, Vorstandsmitglied und Schatzmeister im „Kölner Architekturpreis e.V.“ Im Interview erzählt er uns, wie das dieses Jahr so war.

Der Kölner Architekturpreis (kap) wurde 2021 zum 14. mal vergeben. Eigentlich sollten die Preisträger schon früher geehrt werden. Normalerweise findet die Preisverleihung alle drei bis fünf Jahre mit einer Präsenzveranstaltung statt. 2017, beim 13. kap, war noch nicht abzusehen, was 2020 bzw. dann 2021 auf die Beteiligten zukommt.

Der schon 51-jährige Kölner Architekturpreis ist einer der ältesten, deutschen Architekturpreise. Was war dieses Jahr anders?

Vollmer: Bis zuletzt hatten alle Beteiligten und auch die vier ausrichtenden Institutionen – der BDA Köln, der Kölnische Kunstverein, der Deutsche Werkbund NW und das Architektur Forum Rheinland – die Hoffnung, dass spätestens nach der erwarteten Rücknahme der Corona-Einschränkungen eine Ausstellung aller Arbeiten stattfinden kann. Das Datum wurde somit erst einmal in den März 2021 verschoben. Verabredungen und Verträge für die Preisverleihung und die Ausstellung mit der Katholischen Hochschulgemeinde/dem Erzbischöflichen Berufskolleg sowie dem Rautenstrauch-Joest-Museum wurden deshalb abgesagt. Da jedoch niemand abschätzen konnte wo, und vor allem, in welchem Rahmen eine solche Veranstaltung wieder stattfinden darf, wurde im Oktober 2020 beschlossen, die Preisverleihung im März ausschließlich online via Live-Stream zu durchzuführen. So konnten alle Interessierten das Geschehen am Bildschirm zuhause verfolgen.

Die Vorbereitungen waren damit sicherlich auch anders? Können Sie uns etwas zur Jurysitzung oder anderen Herausforderungen erzählen?

Vollmer: Die Jury bestand aus fünf Mitgliedern: aus der Kategorie „Architektur“ mit Donatella Fioretti aus Berlin, Anne Kaestle aus Zürich und Thomas Kröger aus Berlin, aus der Kategorie „Journalisten“ mit Laura Weißmüller aus München und aus der Kategorie „Person des öffentlichen Lebens“ mit dem Künstler Marcel Odenbach aus Köln. Zum Glück war es allen fünf Jurymitgliedern möglich, die Terminverschiebung mit ihren Kalendern zu koordinieren und bis auf Laura Weißmüller aus München, die aus Krankheitsgründen per Zoom der Preisgerichtssitzung zugeschaltet war, persönlich nach Köln zu kommen.

Die Sitzung fand im Veranstaltungssaal des Kölnischen Kunstvereins statt, mit täglichem Corona-Selbsttest und großem Sitzabstand der Jury- und Vorstandsmitglieder untereinander. Laura Weißmüller wurde dann aus München mit einem Laptop-Monitor digital zugeschaltet. Dazu gab es zwei Leinwände zur Beamer-Präsentation der eingereichten Projekte. Die Projekttafeln konnten somit, auch im Vergleich untereinander, ebenso ausführlich und gewissenhaft diskutiert werden wie bei einer realen Ausstellung. Die endgültige Auswahl der Auszeichnungen und Anerkennungen wurde am zweiten Sitzungstag anlässlich einer Bustour der Jury zu den Projekten der engeren Wahl getroffen. Auch die Größe des Busses wurde durch den erforderlichen Corona-unschädlichen Sitzabstand bestimmt. Also alle Juryabläufe neu, ungewohnt und aufregend – aber alles hat gut funktioniert, die Stimmung innerhalb der Jury- und Vorstandsmitglieder war blendend.

Also wurde aus gegebenen Möglichkeiten das Beste gemacht. Und auf digitale Unterstützung gesetzt. Wie war es nun, die Preisverleihung des Kölner Architekturpreises einmal als Live-Stream online zu verfolgen?

Vollmer: Auch das war natürlich ungewohnt und spannend, sowohl für uns Akteure als auch für die über 200 interessierten Besucher bzw. Zuschauerinnen und Zuhörer, Bauherren und Kolleginnen und Kollegen an den Bildschirmen. Interessant war, dass durch digitale Lösungen mittlerweile nahezu alles möglich ist. Mit der Unterstützung eines externen Dienstleisters haben wir es als Veranstalter ganz gut hinbekommen, dass die Zuschauer ein gutes Stück Kölner Stadtentwicklung erfahren – ganz digital. Schade war es aber natürlich auch – vor allem für die Preisträger. Die Atmosphäre ist eine andere, und natürlich ist es nicht ganz so würdig, wenn du es zu Hause vom Sofa verfolgen kannst – womöglich noch in Jogginghose.

Wurden alle Einsendungen live vorgestellt?

Vollmer: Nein, natürlich nicht alle. 66 eingereichte Arbeiten von 52 Architekturbüros wäre da etwas viel. Es gab aus allen Einsendungen 10 Preisträger beim diesjährigen Kölner Architekturpreis. Fünf Auszeichnungen und fünf Anerkennungen. Die prämierten Projekte wurden ausführlich präsentiert. Durch Fotos und die Kommentare und Stellungnahmen der Architekten und ihrer Bauherren sowie das Verlesen der Juryurteile konnten die Zuschauer gelungene Beispiele für eine fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Gestaltern und Auftraggebern bekommen. Übrigens: Auf der Website www.koelnerarchitekturpreis.de kann sich jetzt jeder die Auszeichnungen inklusive Juryurteile sowie auch alle Einreichungen ansehen.

Warum braucht es trotz mancher Hindernisse und Unwägbarkeiten solche Formate?

Vollmer: Bei den ersten Kölner Architekturpreisen wurden lediglich einzelne herausragende Bauwerke geehrt. Heute wird der kap auch für städtebauliche Anlagen, Freianlagen und Interventionen im öffentlichen Raum in Köln und Umgebung verliehen. Das ist genau der richtige Weg, denn so wird Kölner Baukultur einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht und bleibt nicht nur interessierten Fachleuten vorbehalten. Die Ausstellungen, die in der Regel alle drei Jahre in innerstädtischen Locations durchgeführt werden, haben gezeigt, dass eine Vielzahl interessierter Besucher keine Fachkollegen sind, sondern dass sie einfach aus Interesse am Stadtbild und an guter Architektur die Präsentation besuchen.

Einer der Träger des Kölner Architekturpreises ist das Architekturforum Rheinland, das Sie als Vorstandsmitglied des Vereins Kölner Architekturpreis e.V. vertreten. Dort steht ja auch im Vordergrund: “Vergangenheit kennen, Gegenwart verstehen, Zukunft gestalten”. Wie nehmen Sie Einfluss auf das Verfahren? Kann der kap noch mehr Impulse in diese Richtung geben?

Vollmer: Zur Klarstellung: der kap-Vorstand organisiert das Verfahren, bestellt und begleitet die Jury, akquiriert und betreut die Sponsoren und verantwortet die inhaltliche und finanzielle Abwicklung der gesamten Maßnahme. Der Einfluss auf gestalterische und baukünstlerische Entwicklungen im architektonischen Diskurs sind somit beschränkt. Allerdings können die Jurymitglieder durch die Auswahl und Begründung der preiswürdigen Projekte sehr wohl die Diskussion, Betrachtung und Einschätzung der Beiträge auch in Bezug auf ökologische und soziale Aspekte beeinflussen. So nahm bei der diesjährigen Jurysitzung die Diskussion zum Thema Sanierung, Erweiterung und Umnutzung bestehender Gebäude und Anlagen einen breiten Raum ein. Das zeigt nach meiner Auffassung, dass ein nachhaltiger Umgang mit dem Bestand auch einen Impuls in die Zukunft darstellen kann. Das stand bei den Vergaben der vergangenen Architekturpreise nicht so im Vordergrund.

Was haben Sie bei diesem 14. kap für sich mitgenommen? Was hat Ihnen gut gefallen?

Vollmer: Trotz aller Unsicherheit und Unwägbarkeit durch das Betreten von Neuland für eine solche Veranstaltung, hat mich das Abenteuer der Durchführung der Preisverleihung via Live-Stream am meisten begeistert. Sehr erfreulich fand ich die durchgehend hohe Qualität der diesjährigen Einreichungen. Ganz besonders dankbar bin ich unseren Sponsoren, die uns trotz Corona und den oft damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen auch diesmal, zum Teil wiederholt, finanziell unterstützt haben. Wie Sie wissen ist unser Verein gemeinnützig, ohne eigenes Budget und zur Durchführung der Maßnahme und aller damit zusammenhängender Kosten auf die Hilfe von Unterstützern und Förderern angewiesen. Dem Büro Angeler Architektur & Projektmanagement als einer unserer diesjährigen Hauptsponsoren möchte ich deshalb für Ihr erstmaliges und hoffentlich nicht letztmaliges Engagement besonders danken.

Was wünschen Sie sich vom nächsten Kölner Architekturpreis?

Vollmer: Trotz der guten Erfahrungen mit der Durchführung der Preisverleihung per Livestream und der digitalen Ausstellung auf unserer Website hoffe ich, dass Corona – zumindest für die analoge Durchführung des Kölner Architekturpreises – kein Thema mehr ist und man die Preisverleihung zusammen mit Kollegen, Bauherren, Sponsoren und Freunden bei einem Glas Wein begehen und danach in Ruhe durch die Ausstellung aller eingereichten Arbeiten wandeln kann. Gegebenenfalls könnte eine digitale Unterstützung im Rahmen der Jurysitzung und Projektbeurteilung und vielleicht sogar bei der Preisverleihung durch parallelen Livestream hilfreich sein. Das muss jedoch der Vorstand des nächsten Kölner Architekturpreises entscheiden.

Vielen Dank für das Interview, Herr Vollmer!

Die erste Öffentlichkeitsbeteiligung hat begonnen

In Düsseldorf Ludenberg soll auf dem ehemaligen Gelände des Seniorenheims des Deutschen Roten Kreuzes auf der Blanckertzstraße ein neues, integratives Wohnquartier entstehen. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger erhalten dabei ab jetzt die Möglichkeit der Beteiligung. So soll eine hohe Aufenthaltsqualität mit gleichzeitiger Integration in die gewachsene Umgebung geschaffen werden.

Ein derart spannendes Projekt kann nur gelingen, wenn alle am gleichen Strang ziehen, d.h. neues Planungsrecht schaffen, und Interessen der Investoren aber auch der Bürger und Bürgerinnen ausgewogen berücksichtigt werden. Die BPD Immobilienentwicklung GmbH hat daher in Kooperation mit der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Städtischen Wohnungsbau-GmbH Düsseldorf (SWD) einen städtebaulichen, zweistufigen Wettbewerb mit Öffentlichkeitsbeteiligung ausgelobt. Unser Büro übernimmt die Betreuung des gesamten Verfahrens, von der Aufstellung der Auslobung bis hin zur Organisation der Ausstellung der Arbeiten nach Abschluss.

Digital beteiligen

Über www.dialog-park-ludenberg.de können interessierte Bürgerinnen und Bürger nun bis zum 12.04.2021 ihre Vorschläge zum „Park-Ludenberg“ in diesen Kategorien einbringen:

  • Wohnkonzepte
  • Grün- und Freiraum
  • Mobilität der Zukunft
  • Soziale Infrastruktur
  • Heimatliebe

Alle Ideen werden an die Wettbewerbsteilnehmer, zu Beginn 15 Planungsbüros, weitergeleitet. Diese können ihre Konzepte dann durch die eingebrachten Meinungen und Wünsche ergänzen.

Wie geht es weiter?

Nach der ersten Öffentlichkeitsbeteiligung folgt ab August 2021 die erste Preisgerichtssitzung, in der die Konzepte der 15 Planungsbüros durch das Preisgericht, bestehend aus Vertreterinnen und Vertretern der Politik, der Grundstückseigentümer, der Verwaltung sowie externen Fachplanern, bewertet werden. Maximal fünf Büros werden für die nächste Runde ausgewählt.

Diese sieht eine zweite Öffentlichkeitsbeteiligung vor. Die Bürger erhalten erneut die Gelegenheit, die verbliebenen Entwürfe zu kommentieren. Mit einer dritten Öffentlichkeitsbeteiligung sollen im Dezember 2021 die finalen Entwürfe vorgestellt werden.

Besondere Maßnahmen in der Coronapandemie

Aufgrund der Pandemie wird die Öffentlichkeitsbeteiligung vor allem online und digital stattfinden. Die dazu eingerichtete Beteiligungsplattform www.dialog-park-ludenberg.de wird bis Dezember 2021 zur Verfügung stehen und dient nicht nur der Beteiligung, sondern auch der Information.

Um aber jedem die Möglichkeit zur Beteiligung zu geben, können sich Interessierte auch analog involvieren, anstatt die digitale Plattform zu nutzen – entweder per Einwurf in den Feedback-Kasten im Vorraum des Wohnhauses Blanckertzstraße 26, oder postalisch einfach an unsere Adresse:

Angeler APM
Cäcilienstraße 48
50667 Köln.

Weiterführende Informationen:
www.park-ludenberg.de

Erfolgreiches Projektmanagement

Unser erstes und bisher größtes Projekt mit der CBT wurde im Februar 2021 erfolgreich fertiggestellt. Der 4. Bauabschnitt wurde abgeschlossen und die Mieter konnten wieder einziehen.

Wenn ein Projekt nicht gut gesteuert wird, steigen Kosten schnell in die Höhe und Termine verschieben sich weit nach hinten. In dieser Situation befand sich die CBT, die Caritas-Betriebsführungs- und Trägergesellschaft mbH, bei der Brandschutzsanierung samt WTG Ertüchtigung des WH 17 in Leverkusen, Upladin. Es wurde Zeit, die Reißleine zu ziehen und eine neues Team für die Projektsteuerung zu suchen. So kam die CBT auf Empfehlung zu Angeler APM (vormals Vollmer|Angeler Architekten, Projektmanagement).

In insgesamt vier Bauabschnitten ging es im gesamten Wohnhaus an die Brandschutzertüchtigung und Modernisierung. Wir haben bei diesem Projekt, das eine Gesamtfläche BGF von ca. 16.000 m² hatte, das Projektmanagement, also die Projektsteuerung und auch Projektleitung, übernommen.

Der Startschuss zum ersten Bauabschnitt erfolgte 2018, nachdem wir uns vorher schon umfassend mit der Planungs- und Kostenoptimierung auseinandergesetzt hatten. Nach den ersten beiden Bauabschnitten, die den Bereich “Wohnen mit Pflege” beinhalteten, schloss sich in den weiteren Abschnitten auch “Wohnen mit Service” an.

Glückliche Auftraggeber und Mieter

Dank Einsparungen und aufgedeckter Optimierungspotenziale konnte – trotz der explodierenden Kosten zum Zeitpunkt der Übernahme der Projektsteuerung Ende 2016 – das Projekt unter dem vereinbarten Budget fertiggestellt werden.

Auch das Terminziel konnte unterschritten werden. Der 1. BA lieferte wichtige Erkenntnisse, sodass wir durch aktive Steuerungsmaßnahmen die Ausführungszeit in den folgenden BA verringern konnten. Das stimmte nicht nur unser Büro und unseren Auftraggeber CBT, sondern auch die Mieter glücklich: Denn in allen vier Bauabschnitten wurden im jeweiligen Abschnitt die Bewohner ausgelagert und in anderen Bereichen untergebracht. Nach Fertigstellung konnten nun alle Mieter wieder einziehen.

“Bei (Vollmer und) Angeler haben wir direkt gemerkt: Die lassen beim Projekt nichts anbrennen. Das Büro hatte alle relevanten Facetten im Blick und hat uns als Bauherr viel Arbeit und Sorge abgenommen. Sie haben an alles gedacht und uns sogar Einsparpotenziale aufgezeigt.”

– Mario Rohner, Prokurist und Kaufmännischer Leiter der CBT

Auf eine gute Zusammenarbeit

Für uns war das WH 17 das erste und bisher größte Projekt mit der CBT. Wir konnten durch unsere Expertise in der Projektsteuerung, unsere Weitsicht sowie unsere partnerschaftliche Herangehensweise überzeugen. Das gegenseitige Vertrauen ist stetig gewachsen. So haben sich aus der guten Zusammenarbeit neue Projekt ergeben. Derzeit betreut Angeler APM fünf weitere Wohnhäuser der CBT:

Glückwunsch!

Unsere beiden Kolleginnen Sonia Kubel und Annika Hermes haben erfolgreich den Lehrgang “DVP-ZERT® Projektsteuerer in der Bau- und Immobilienwirtschaft” absolviert.

Wir können mit Stolz verkünden, dass wir in unserem Team zwei frisch gebackene DVP-ZERT® Projektsteuerer haben. Als Absolventinnen des Lehrgangs können unsere Kolleginnen Sonia Kubel und Annika Hermes nun noch kompetenter an Projekten mitarbeiten und diese managen. Sie haben sich umfassend mit den Inhalten des AHO-Hefts Nr. 9, der HOAI, der DIN 276 und der VOB beschäftigt sowie alle wichtigen Schwerpunkte in den verschiedenen Rollen im Bau- und Projektmanagement behandelt. Außerdem mussten sie sich ausgiebig mit Kommunikations- und Verhandlungsstrategien auseinandersetzen und die gewonnenen Ausbildungsinhalte schlussendlich in einer Prüfung auch unter Beweis stellen.

Für unser Team bedeutet das vor allem viel mehr als nur zwei neue Titel. Denn bei Angeler APM investieren wir aktiv in die Zukunft. Zum einen wollen wir Entwicklungs- und Karriereperspektiven bieten. Jedes Teammitglied hat dazu selbst Einfluss darauf, in welche Richtung das gehen kann: Wo liegen die Interessen? Was sind individuelle Wünsche?

Und zum anderen wollen wir unser Team breit und für die Zukunft erfolgreich aufstellen. Durch unsere Weiterbildungen möchten wir unserem eigenen Qualitätsanspruch und Verantwortungsbewusstsein gerecht werden und so erfolgreiche Projekte und zufriedene Kunden erreichen. Mit gleich zwei DVP-ZERT® Projektsteuerern stellen wir das unter anderem beim Bau- und Projektmanagement sicher.

Das sagen Sonia und Annika:

“Wir freuen uns sehr über die Unterstützung und Förderung durch unser Büro. Der Lehrgang war wirklich spannend und hilfreich. In kleinen Gruppen konnten die vermittelten Inhalte anhand konkreter Fallbeispiele direkt angewendet und diskutiert sowie in der weiteren Projektarbeit im Büro noch weiter vertieft werden.”

Mehr als ein Logo

Aus der Partnerschaft Vollmer | Angeler entspringt unser heutiges Büro Angeler Architektur & Projektmanagement. Mit der neuen Firmierung gibt es auch ein neues Erscheinungsbild. Warum sind wir diesen Schritt gegangen?

Auch wenn wir auf einem gemeinsamen und erfolgreichen Fundament mit 30 Jahren Erfahrung aufbauen, entwickeln wir uns stets weiter. Und das ist gut so. Denn nichts ist gefährlicher, als einfach stehen zu bleiben – auch in der Architektur. Nur durch Wachstum und stetige Weiterbildung können wir Herausforderungen von morgen frühzeitig erkennen.

Mit der Angeler Architektur & Projektmanagement GmbH können wir uns zukünftigen Veränderungen bestens stellen: Unser Team denkt heute schon an morgen. Deswegen platzieren wir uns selbstbewusst als Allrounder, denn wir glauben an den Architekten als Generalisten. Indem wir Leistungen bündeln können und mit Weitsicht handeln, führen wir Projekte nachhaltig zum Erfolg.

Bei dem Blick in die Zukunft haben sich unsere Werte natürlich nicht verändert. Wir arbeiten familiär und partnerschaftlich auf Augenhöhe, gehen professionell und ergebnisorientiert ans Werk und vor allem bleibt auch unsere Liebe für die Architektur bestehen.

Was aber nicht gleich bleibt, ist unser Erscheinungsbild. Denn auch hier müssen wir uns weiterentwickeln. Mit unserem neuen Logo und der Website wollen wir zeigen: Als ganzheitlich ausgerichtetes Planungs- und Projektmanagementbüro setzen wir auf Stabilität und Ausgewogenheit. Wir präsentieren uns klar, transparent und zielstrebig, denn dafür steht unser Büro und auch unsere Denkweise.

"Ich bin stolz auf unsere Entwicklung und unser Team. Mit Angeler APM sind wir auf neue Herausforderungen vorbereitet und können flexibel reagieren. Dabei ruhen wir uns nicht auf 30 Jahren Erfahrung aus, sondern wachsen ständig an unseren Aufgaben – fachlich wie auch persönlich. Wir sind hoch motiviert bei der Sache und geben mit unserem Wissen, Erfahrungen und unserem persönlichen Einsatz alles."

Christofer Angeler, Geschäftsführer Angeler APM

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